Branding Institute
Make-a-Match
Exklusive Plattform für Marken-, Kommunikations- und Marketingexperten

Author Archive

Wie weit soll Personal Branding gehen?

November 19th, 2009 by Patrick Mollet

Dass Personal Branding in Zeiten von Social Media an Bedeutung gewinnt, bedarf keiner weiteren Erläuterungen. Auch ist hinlänglich bekannt, dass die Mehrdimensionalität mit privaten und geschäftlichen «Profilen» zu Konflikten führen kann. Wie weit soll Personal Branding gehen? Muss man sich um jeden Preis eine einzigartige Identität im Netz schaffen?

Philipp Sauber ist Blogger bei www.website-marketing.ch und hat sich den Personal Brand «SauBär» verpasst, um aufzufallen und in Erinnerung zu bleiben. Im einem aktuellen Blogbeitrag reflektiert er diesen Entscheid - spannend sind vor allem die Diskussionen rund um Pro und Kontra seines Personal Brands: http://www.website-marketing.ch/4887-personal-branding-dank-dem-saubar-logo-top-oder-flop

Category: alle | No Comments »

Wenn virales Marketing fehlschlägt

August 25th, 2009 by Patrick Mollet

Allenthalben sieht man Best Practice Beispiele, wie toll doch virales Marketing in Verbindung mit Social Media funktioniert. Dass der Schuss auch mal nach hinten los gehen kann, wird dabei oft ausgeblendet. Das musste auch die schwedische Pflegeserie Apoliva erfahren:

Adina Fohlin ist ein schwedisches Model und kommt für den Spot der neuen Pflegeserie von Apoliva zum Einsatz. Dort singt sie, fast wie die Mutter aller Engelsounds, ein schwedisches Volkslied, während im alten 3-Wetter-Taft-Muster alle möglichen Wetter und Unwetter an ihr vorbeiziehen. Ihre visuelle und vermutlich auch gesangliche Präsenz in diesem Spot hat mittlerweile über 100.000! Gleichgesinnte in einer Facebook-Gruppe versammelt, denen der Spot bzw. das Model dort “Angst” macht.

[Gefunden auf Werbeblogger]

Category: alle | No Comments »

Namics neu ohne Logo

Juni 11th, 2009 by Patrick Mollet

Das brandneue Corporate Design von Namics verzichtet auf konventionelle Designelemente wie ein bildhaftes Logo und eine spezifische Unternehmensfarbe. Im Sinne der Social Media Kultur, setzt namics statt starrem Logo und Unternehmensfarbe auf eine dynamische Wortmarke. Die Inhalte werden dabei von den Mitarbeitern kontinuierlich neu generiert.

Und so sieht das auf der Website aus:

bild-13.png

Beispiel eines Namics-Büros und von Namics-Visitenkarten.

Die Namics-Strategie ist m.E. sehr gewagt, da das Logo oftmals als Inbegriff und Verkörperung eines erfolgreichen Brandings verstanden wird. Ketzerisch kann man fragen, ob das überhaupt geht, «kein Logo». Denn jedes Wort wird aufgrund der Kombination von Schriftart und Farbe ja zu einem Logo…

Category: alle | 1 Comment »

Arbeitgeberqualitäten im Web richtig kommunizieren

Juni 3rd, 2009 by Patrick Mollet

In der Handelszeitung von letzter Woche durfte ich als Gastautor einen Artikel zu Employer Branding mit einem speziellen Fokus auf Web 2.0 schreiben. Employer Branding bezeichnet den Aufbau und die Führung der Arbeitgebermarke und definiert dabei die Schnittstellenfunktion zwischen Marketing/Kommunikation und Human Resources. Die Umsetzung der entsprechenden Strategien stellt für die Unternehmen eine grosse Herausforderung dar, insbesondere im Umfeld der sich rasch ändernden Online-Kanäle.

Hier geht es zum Artikel als PDF

Category: alle | No Comments »

Das Internet als Karrieresprungbrett

Januar 31st, 2009 by Patrick Mollet

Svenja HofertDass das Web 2.0 die Jobsuche und die Bewerbung revolutioniert, ist klar: Nicht erst seit bekannt ist, dass Personalverantwortliche gerne via Google einen Background-Check der Kandidaten machen, wissen die High Potentials, dass der eigene Auftritt im Netz von entscheidender Bedeutung sein kann. Die bekannte Karriereberaterin Svenja Hofert beschreibt in ihrem sehr lesenswerten Buch «Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0» die wichtigsten Trends und zeigt anhand vieler Erfahrungsberichte und Beispiele, wo die Chancen und Risiken liegen.

Eine zentrale These von Hofert besagt, dass die klassische Bewerbung bald ausgedient haben wird und an ihre Stelle die Empfehlung treten wird. Entsprechend wichtig ist es für potentielle Arbeitnehmer, sich frühzeitig und proaktiv via eigenem Weblog, aktivem Kommentieren in Fachblogs und einer Präsenz auf den entscheidenen Plattformen wie Xing zu präsentieren. Das Selbstmarketing gewinnt durch die Instrumente des Web 2.0 an neuer Bedeutung. In der Bewerbungsphase tritt zudem nebst dem klassischen ausformulierten Lebenslauf immer häufiger die Video- oder Podcastbewerbung.

Das Buch von Svenja Hofert liefert einen sehr breiten, informativen und zum Teil auch unterhaltsamen Überblick über ein sehr aktuelles Thema. Es eignet sich vor allem für Arbeitnehmer, welche bislang mit diesen neuen Instrumenten noch nicht aktiv gearbeitet haben und gibt Tipps, welche Formen sich für welche Zwecke besonders gut eignen.

Bestellinformationen
Svenja Hofert: Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0
Wie Sie das Internet als Karrieresprungbrett nutzen.
Eichborn Verlag AG
März 2008 - kartoniert - 128 Seiten
ISBN: 3821859512
EAN: 9783821859514

Category: alle | No Comments »

Brand Footprints

Januar 12th, 2009 by Patrick Mollet

Hat sich eigentlich schon jemals ein Werber überlegt, dass man auch Schuhabdrücke im Winter als Branding-Plattform benutzen könnte?

Shoe Brand

Beim Werbeblogger gibt’s erhellende Ansichten dazu!

Category: alle | No Comments »

Die Obama-Strategie zum Nachmachen

Januar 8th, 2009 by Patrick Mollet

In der Webszene breitet sich gerade ein neues Glaubens-Dogma aus. Es lautet in etwa so: Die Obama-Strategie war es, keine Strategie zu haben, die Kontrolle über seine Kampagne aufzugeben und stattdessen in die Hände seiner Fans zu legen. Der Werbeprofi Bernd Röthlingshofer nimmt in einem lesenwerten Blogbeitrag die «Obama-Strategie» unter die Lupe und erkennt folgende Elemente:

  • Simplify your message.
  • Seien Sie positiv.
  • Stellen Sie nicht das Produkt in den Vordergrund.
  • Nutzen Sie großartige innere Bilder.
  • Verwandeln Sie Schwächen in Stärken.
  • Nutzen Sie Ihre Fans.
  • Lassen Sie die Fans mitmachen.
  • Behandeln Sie nicht alle gleich.
  • Nutzen Sie das Internet – aber richtig.
  • Wenn Sie Geld haben, geben Sie es aus.
  • Zeigen Sie Emotionen.

Zum ganzen Beitrag!

Category: alle | No Comments »

Employer Branding bei Porsche

Juni 20th, 2008 by Patrick Mollet

Dr. Martin Meyer, Leiter Personalmarketing bei Porsche erzählt in diesem Video, welche Instrumente des Employer Brandings bei Porsche angewendet werden, um Studenten und High Potentials für das Unternehmen zu begeistern. Interessant ist dabei, dass für Porsche offenbar insbesondere Praktikas wichtig sind: Einerseits gewinnen Studenten so bereits einen Einblick in das Unternehmen, andererseits agieren zufriedene Praktikanten dann auch wieder als Porsche-Botschafter in ihrem Freundeskreis.

Der Erfolg gibt Porsche recht: Das Arbeitgeberranking in Deutschland bezeichnet Porsche als Top-Arbeitgeber. Der Sportwagenhersteller punktet mit einem ausgezeichneten Ruf, anspruchsvollen Aufgaben und angenehmer Unternehmenskultur.

(Disclaimer: Crossposting von studimedia.ch)

Category: alle | No Comments »

Studie zu Werbung in Social Networks

Mai 18th, 2008 by Patrick Mollet

Tomorrow Focus AG präsentiert in ihrer aktuellen Studie “CommunityEffects 2008″ interessante Erkenntnisse zu Werbung und viralem Marketing in Social Communities bzw. im Web 2.0 generell.

Adaptiert auf das Hochschulmarketing in der Schweiz und insbesondere das Employer Branding lassen sich folgende Schlüsse ziehen:

  • 20-29-Jährige (Altersgruppe der Studierenden) bewerten Werbeformen am besten, die eher passiv und informativ sind.
  • Sie unterscheiden sich dabei klar von Teenies wie z.B. Lehrlingen und Berufsschülern.
  • Zielführend ist eine Kombination aus dezent kommunizierter Werbebotschaft, hohem Spassfaktor und indirekter Kommunikationsmöglichkeit mit anderen Nutzern.
  • Damit etwas weitergeleitet wird, ist der Unterhaltungswert eines Werbemediums zentral.
  • Banner und Skyscraper sind als Standardwerbemittel für Branding-Kampagnen gut akzeptiert.

(Disclaimer: Crossposting von unserer Firmenwebsite studimedia.ch)

Category: alle | No Comments »

Swisscom macht auf international

Mai 17th, 2008 by Patrick Mollet

…auf jeden Fall wenn man die automatisch generierte Antwort auf E-Mail-Anfragen als Massstab nimmt:

Hello!

Thank you for your E-Mail request.
We will look into it and get back in touch with you.

Sincerely,

Swisscom (Switzerland) Ltd
Customer Service

How to reach us:
From Switzerland: toll-free Hotline 0800 800 800
From outside of Switzerland: +41 848 800 811

Dies wundert mich eigentlich noch und passt m.E. nicht wirklich zur Positionierung von Swisscom. So etwas hätte ich vielleicht eher von Orange erwartet. Ich gehe mal davon aus, dass dies jemand von der IT aufgesetzt hat und nicht mit dem Marketing abgesprochen ist - was ein guter Beweis dafür wäre, wie schwierig es ist, einen konsistenten Auftritt durchzusetzen.

Category: alle | No Comments »