Die Rezession steht vor der Tür - zumindest behaupten das alle. Um diesem Trend entgegenzuwirken ohne dabei den Geldbeutel zu fest zu belasten hier ein paar Tipps wie man auch in Zukunft im Office und im Privaten für „wenig Geld“ viel edlen Stoff bekommt und neidische Blicke auf sich zieht. Alle Shops wurden persönlich getestet und sowohl die Ware als auch der Service war stets einwandfrei.
MY FAVORITE
Der weltweit erste online Designer Outlet Shop mit Sitz in New York bietet alle Top Designerbrands von Marc Jacobs über Hermes bis Dior. Die neusten Kollektionen sind zu äusserst attraktiven Preisen zu haben. Aufgrund der hohen Versand- und Zollkosten lohnt sich ein Einkauf jedoch erst ab mehreren hundert Dollars.
Yoox S.p.A. ist mit einem Jahresumsatz von $ 70 Millionen der weltweit grösste Online Designer Outlet Shop. Vom Hauptsitz wird die Ware in 28 Länder verschickt. Die Angebote werden auf Frühling/Sommer und Herbst/Winter aufgeteilt. Yoox hat sich vor allem auch auf Jungdesigner spezialisiert die schnell international bekannt wurden aber keine eigenen Flagship Stores besitzen.
Net-A-Porter war in den letzten Monaten in allen Medien. Es ist weltweit der einzige Online Shop der die aktuellsten Kollektionen für Damen von Marni, Zac Posen und Co. online zum Verkauf anbietet. Die Preise im Shop entsprechen den normalen Verkaufspreisen. Unter der Rubrik Sale warten jedoch zum Teil grosse Preisreduktionen. Diese Seite ist ein Muss für jede „Fashionista“.
Italienischer Online Outlet Shop mit einer grossen Auswahl an Designer Accessoires wie Krawatten, Manschettenknöpfe, Uhren oder Schuhe. Das Angebot beinhaltet Angebote von Designeren wie Gucci, Fendi, Prada oder Dolce & Gabbana.
Dress for Less gibt es mittlerweilen schon seit 10 Jahren. Die Plattform ist mit einem Angebot von 350 Brands der grösste deutsche Online Outlet Shop mit attraktiver Business Wear für Damen, Herren und Kinder von Tommy Hilfiger, Dolce & Gabbana, Calvin Klein, Joop, Cavalli und Co. zu äusserst attraktiven Preisen.
Haburi wurde 1999 in Dänemark gegründet und hat seither diverse kleinere Online Shops aufgekauft. Im Jahr 2006 wurde Haburi von dress-for-less übernommen. Die beiden Websites werden seither unabhängig voneinander weiter betrieben. Haburi hat sich auf Casual und Jeanswear von Diesel, Guess, Pepe und Co. spezialisiert. Kostenloser Versand in die Schweiz!
Allen Fashion Victims ist der Name Michael Michalsky ein Begriff. Der Designer der jüngesten und erfolgreichsten Tchibo Bekleidungslinie „Mitch&Co“ (die limitierte Kollektion war innerhalb von kürzester Zeit ausverkauft), kann auf eine äusserst erfolgreiche Karriere zurückblicken.
Nach seinem Abschluss am London College of Fashion begann er seine berufliche Laufbahn im Jahr 1992 bei Levi Strauss & Co in Deutschland als Designmanager. Anschliessend wechselte er für sechs Jahre zu adidas wo er als Global Creative Director Kooperationen mit Stella McCartney, Missy Elliott und Yoji Yamamoto innovative Produtlinien auf den Markt brachte. Letztere war so erfolgreich, dass Mitch adidas davon überzeugen konnte, im Jahr 2003 zusammen mit Yoji das Submodelabel Y-3 auf den Markt zu bringen um neben den bestehenden Segmenten Performance (Sport), Originals (Lifestyle) ein neues kaufkräftiges Publikum (Luxus) anzusprechen.
Anfang 2005 wurde er von der Sungjoo Firmengruppe damit beauftragt, das Modelabel MCM aufzufrischen und eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Daraus entstanden viele trendige Accessoires die MCM dazu verhalfen, Ihre Zielgruppe massiv zu verjüngen. Dieser Erfolg wurde mit dem „red dot design team of the year“ Preis ausgezeichnet. Im Anschluss an diesen Award gründete der Designer im Juni 2006 sein eigenes Modeunternehmen mit Sitz in Berlin
„Mitch“, wie er gerne genannt wird, bezeichnet sich selbst als den grössten Madonna Fan und meint auf Anfrage des Spiegels: „Schließlich hat sie jahrelang meine Trainingsanzüge durch die Gegend geschleppt.“.
Interessantes Interview mit Kai-Uwe Heldmann, dem Autor von Soziologie der Marke. Im Moment beschäftigen sich viele Fachveranstaltungen in Deutschland mehr oder weniger fundiert mit dem Thema Marken-Communities. Die Zeit, in der Begriffe wie Web 2.0, social software oder Medienkonvergenz nur erklärt wurden, scheint nun endlich vorbei zu sein. Vermehrt geht die Diskussion jedtzt ans Eingemachte: Welche Auswirkungen hat das neue Mediennutzungsverhalten auf die Markenführung? Wie entstehen Brand-Communities und (wie) kann man sie steuern?
Tip zum Thema:
Der Blog von Martin Oetting aus Berlin. Es beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema “Word of Mouth”. Grüsse nach Berlin
Marco Casanova hat neben Prof. Heribert Meffert und Prof. Manfred Bruhn einen Artikel zu den aktuellen Herausforderungen der Marke Schweiz als Co-Branding- Partner publiziert.
Am 22. März 2007 fand im Miller’s Studio in Zürich das Symposium „Wer zu spät kommt – den bestraft die Limbic“ statt. Dabei wurden die aktuellsten und relevantesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung in Bezug zu Marketing, Verkauf, Design und Branding vorgestellt.
Die drei Referenten haben jeweils aus ihrem Fachgebiet die Thematik erläutert und den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern anhand von diversen Beispielen dargelegt. Dr. Carsten Könnecker, Chefredaktor der renommierten deutschen Zeitschrift „Gehirn und Geist“, zeigte anhand von interessanten Beispielen die Grenzen aber vor allem auch die Möglichkeiten der Hirnforschung auf. „Eine Person ist mehr als die Summe aller ihrer Hirnprozesse. Sie ist Träger bestimmter Persönlichkeitsmerkmale, Überzeugungen und einer individuellen Geschichte“, sagte der Referent. Mit diesem Statement gab Dr. Könnecker den Steilpass zu Marco Casanova, dem es gelang, die komplexe Thematik auf die Kommunikation sowie das Marketing hinunter zu brechen. Herr Casanova zeigte auf, wie die Teilnehmenden die Erkenntnisse für die Praxis nutzen können. „Erfolgreiche Marken sind limbisch positioniert“, führte Herr Casanova aus, „bei erfolgreichen Marken besteht demzufolge hohe Übereinstimmung zwischen dem limbischen Markenprofil und dem limbischen Profil der Kernzielgruppen“. Dies illustrierte er mit eindrücklichen Fall-Beispielen, die er mit dem Segmentierungs- und Positionierungsansatz Limbic Cube™ in der Praxis strategische begleitet hat. Martin Amman, Geschäftsführer von Amann & Partner, zeigte in seinem Referat, wie die Erkenntnisse aus dem limischen System für das Design oder die Verpackungsgestaltung genutzt werden können und setzte einen würdigen Schlusspunkt eines spannenden Nachmittages. “Limbisches Design macht Erfolg planbar. Ist das limbische Profil einer Zielgruppe bekannt, können wir die Designelemente so auf die limbischen Instruktionen abstimmen, dass sich die Konsumenten perfekt angesprochen fühlen und das Produkt kaufen“ sagte Amman.
War am Donnerstag, 25 Januar als Referent am Kommunikationstag der Schweizerischen Post im alten Bally Areal in Schönenwerd. Mit etwa 180 Mitarbeitenden der Post haben wir einen interessanten Tag zum Thema “neue Medien” verbracht. Ich wurde eingeladen, ein Inputreferat zum Thema aus der Sicht der Markenführung / Unternehmenskommunikation zu halten. Natürlich gab es einige interessante Leute zu treffen. Prof. Stanoewska-Slabeva von der Uni St. Gallen hat u.a. ein sehr interessantes Referat gehalten.
Für die Teilnehmer gabs dann eine Auswahl an Workshops zu Themen wie Corporate Blogging, E-Paper, InGame-Advertising etc. Ich habe den Workshop zum Thema Podcasting geführt, indem ich vorallem auf das Corporate Podcasting und entstehende Businessmodelle eingegangen bin. Für interessierte gibts hier weiteres Material: Summary Referat Slides zum Referat Programm KomTag 2007
Neben der kürzlich hier erwähnten campaign for real beauty von Dove, macht derzeit eine etwas andere Version von “Evolution” die Runde. Slob Evolution, erstmals gesehen bei DonVanone! Sehr schöne Parodie auf den Dove-Clip und damit der Ritterschlag für die Kampagne.
Ein hochauflösendes Video gibts auch direkt bei der campaign against real life .
Schön zu sehen, dass auch ein Video ohne Schock-Elemente oder voyeuristisches Gehabe den ‘viralen’ Weg gehen kann. Die ‘Mädels’ von Dove nehmen ein selbstgewähltes gesellschaftspolitisches Thema und instrumentalisieren es geschickt ohne sich anzubiedern und initiieren damit eine echte Diskussion. Im Forum wird nach dem tragischen Tod eines brasilianischen Models natürlich über Magersucht diskutiert und die eigene Stifung begleitet die Themen (Dove self esteem fund).
Ich bin bis heute nicht überzeugt von der Markenstrategie. Die unaufdringliche Art wie Dove das Thema “natürliche Schönheit” besetzt, gefällt mir aber immer besser. Dove kann sich in einer bis anhin wenig bearbeiteten Nische mit ihrer Markenpositionierung verankern. Fragt sich nur ob diese Nische gross genug ist. Man müsste sich die Zahlen von Dove mal genau anschauen.
DaimlerChrysler Chef Dieter Zetsche hat als „Dr. Z“ zwei Monate lang auf dem amerikanischen Markt die Werbetrommel gerührt. Als Star in Chrysler TV-Spots, in Printwerbung und als ulkige Zeichentrickfigur im Internet, spannte man den schnauzbärtigen Deutschen gleich höchstpersönlich vor den Kommunikations-Karren. Mittlerweile wurden dem Personal Brand „Dr. Z“ die Kotflügel aber wieder gestutzt. Nach erheblichen Gewinneinbrüchen beim Tochterunternehmen Chrysler wird das Geld wieder für Rabattprogramme und bodenständige Produktkommunikation eingesetzt.
CEO = „Chief Entertainment Officer“
Vorstandschef Dieter Zetsche hatte nach eigenen Aussagen noch nie Probleme, sich selber zum Narren zu machen. Als er noch Chrysler-Boss war, schickte man den schlaksigen Deutschen schon mal mit Blondinen im Arm oder mit der E-Gitarre auf die Bühne der grossen Automobilmessen. Auch zum Bierzapfen an der Journalisten-Bar war er sich nicht zu schade. In diesem Sommer wurde der als strenger Sanierer bekannte Zetsche nun auch zur Hauptfigur in einer gross angelegten Imagekampagne des Automobilgiganten. Als liebenswürdiger, etwas steifer Deutsche mit schwerem Akzent, spielte sich Zetsche in US-Werbespots gleich selbst. In einem Spot nimmt „Dr. Z“, wie Zetsche genannt wird, einen fiktiven Journalisten, der nach dem Nutzen der Fusion zwischen Daimler und Chrysler fragt, mit auf eine haarsträubende Testfahrt über Hochgeschwindigkeitspisten, holprige Landstrassen und Schleuderkurven. Während der Journalist ordentlich durchgeschüttelt wird und grün anläuft, erklärt ihm „Dr. Z“ seelenruhig die Vorteile der neuen Chrysler Modelle und philosophiert über die Vereinigung deutscher und amerikanischer Ingenieurkunst. Die Selbstpersiflage der deutschen Galionsfigur und ihr Einsatz in einer grossangelegten, crossmedialen Kampagne wurde von Anfang an sehr heftig diskutiert. Ob der trockene Deutsche vom Typ Oberlehrer bei den Amerikanern ankommt wurde zum Teil stark bezweifelt. Ein Teilnehmer einer Diskussionsrunde im Internet bringt es auf den Punkt: „Glauben sie wirklich, dass der durchschnittliche Dodge-Kunde daran erinnert werden will, dass sein Auto von einer deutschen Firma hergestellt wurde?“ Auf jeden Fall hat sich Dieter Zetsche mit diesem Schritt nun endgültig zum „Chief Entertainment Officer“ entwickelt und die Wahrnehmung des Konzerns wird noch verstärkt von seinem Personal Brand mitbestimmt. Das Image eines Unternehmens ist eng mit dem Image seines CEO’s verbunden. Beide beeinflussen sich gegenseitig und bestimmen die Wahrnehmung der Unternehmensmarke und der Marke „CEO“ in den relevanten Märkten (Absatz-, Kapital, Arbeits- und Meinungs-Markt). Diese Wechselwirkung wird in der Praxis zunehmend erkannt und in wissenschaftlichen Arbeiten erforscht. Eine Studie der Boston Consulting Group zeigt beispielsweise auf, dass sich das Image des CEO in Prämien von 15 – 20% des Aktienwertes niederschlägt. Auch DaimlerChrysler hat den Einfluss der Marke CEO schon hautnah miterlebt. Als im Sommer 2005 der Vorgänger von Dieter Zetsche, Jürgen Schrempp, seinen Rücktritt als Vorstandsvorsitzender ankündigte, fiel den Börsianern ein Stein vom Herzen und die Aktie machte einen fulminanten Kurssprung von plus 10%. Das Image von Schrempp war durch diverse Fehltritte, so das Engagement bei Smart oder der Beteiligung an Mitsubishi, arg ramponiert und er wurde von den Marktteilnehmern persönlich für die unangenehme Situation verantwortlich gemacht.
„Dr. Z“ überlebt als Comic-Figur
Nach den Gewinnwarnungen von Chrysler für das 3. Quartal -allein im Juli musste ein Umsatzeinbruch von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hingenommen werden- sind jetzt erstmals dunkle Wolken über dem lange als Heilsbringer gefeierten Zetsche heraufgezogen. Als Konsequenz stoppte Chrysler die Kampagne mit ihrem obersten Chef nach nur 2 Monaten wieder. Die Imagekampagne, die nicht direkt auf den Abverkauf zielte, muss damit wieder handfester Produktwerbung Platz machen. Wie es auf dem hart umkämpften us-amerikanischen Automobilmarkt derzeit üblich ist, fliesst auch das Marketingbudget bei Chrysler derweil wieder in ein umfassendes Rabattprogramm für die Modell der Marken Dodge und Jeep. Trotz des kommunikativen Vorruhestands von „Dr. Z“ sind die Verantwortlichen mit der Kampagne zufrieden. „Die Kampagne hat ihre Ziele durchaus erreicht, Interesse für Chrysler zu wecken und die Vorteile der Fusion mit Daimler vorzustellen“, sagte beispielsweise Chrysler Sprecherin Mary Beth Halprin. Die von der Agentur BBDO konzipierte Imagekampagne mit „Dr. Z“ war bis Ende 2006 geplant und mit einem Budget von 225 Millionen Dollar ausgestattet. Einziger Überlebender der Radikalkur ist der virtuelle „Dr. Z“, der auf der Internetseite www.askdrz.com als stelzige, schnauzbärtige Zeichentrickfigur Fragen zu den Produkten des Konzerns und dem Zusammenschluss von Daimler und Chrysler beantwortet. Sein Fortbestehen soll angeblich gesichert sein. „Guten Tag“, tönt es, „Ich kann alle ihre Fragen zu Design, Technik, Qualität, Incentives und japanischen Game-Shows beantworten. Japanische Game-Shows? Okay….nicht alle ihre Fragen.“
Von Werbung in Computerspielen hin zu massgeschneiderten, virtuellen Markenwelten
Nach dem seit langem bekannten Product Placement in Kinofilmen oder TV-Serien, ist auch das Platzieren von Markenbotschaften in Computerspielen in den letzten Jahren unter den grossen Werbetreibenden Unternehmen eine beliebte Disziplin geworden. Im Zuge der rasanten Veränderungen im Mediennutzungsverhalten nimmt die Welt der Computerspiele einen zunehmend wichtigen Platz im Kampf um die Aufmerksamkeit der Menschen ein. Mit blosser Werbung in Computerspielen (In-game advertising) scheinen sich die grossen Marken aber nicht länger zufrieden zu geben. Mit der Lancierung von speziell für die eigene Marke entwickelten Games hievt der us-amerikanische Hamburgerriese Burger King die noch junge Disziplin auf ein neues Level.
Mit knapp 9 Stunden pro Woche liegt das Zocken am Computer bei jungen Erwachsenen in Europa nur noch marginal hinter dem Fernsehen und dem Musikhören. In den USA ist Werbung in Computerspielen bereits das am stärksten wachsende Medien-Segment überhaupt. Wurden 2005 nur etwa 56 Millionen US-Dollar in In-Game-Advertising gesteckt, sollen es laut den Marktforschern der Yankee Group 2010 bereits gegen 1 Milliarde US-Dollar sein. Da Spieler anders als beim Fernsehen oft hochkonzentriert, emotional gefesselt und vor allem aktiv vor dem Bildschirm agieren, versprechen sich Werbetreibende weit höhere Wirkungsgrade als bei den klassischen, passiven Kommunikationsträgern wie TV, Radio oder Print. Obwohl die Integration von Marken in Computerspielen für die Finanzierung der zum Teil enormen Entwicklungskosten unentbehrlich geworden ist und dazu beiträgt immer komplexere Spiele entstehen zu lassen, gehen die Wünsche der werbetreibenden Industrie und die der Spieler immer häufiger auseinander. Während bei Autorennspielen beispielsweise grossen Wert auf realistische Szenen –inkl. haarsträubende Unfälle – gelegt wird, sehen es die Hersteller weniger gern, wenn ihre virtuelle Luxuskarosse nach dem Crash schrottreif am Haken des Abschleppdienstes hängt.
Branded Entertainment für USD 3.99
Burger King lanciert drei eigene Computerspiele Burger King, ebenfalls ein fleissiger Akteur im In-game advertising, scheint jetzt genug zu haben vom reinen Werben in Computerspielen und beschreitet mit dem jüngsten Projekt neue Wege. Ab November 06 sind in den Burger King Filialen drei eigens für die Fastfood-Kette konzipierte Spiele aus den Genres Racing, Action und Adventure erhältlich. Beim Kauf eines Menus gibt’s für zusätzliche 3.99 Dollar eines der Burger King Games dazu. Die drei Titel sind für die Spielekonsole Xbox von Microsoft konzipiert und zeigen als Hauptdarsteller jeweils die diversen Burger King Maskottchen, allen voran den „King“. Damit übernimmt zum ersten mal eine Marke komplett die Kontrolle über den Inhalt eines grossen Computerspiels und schafft sich damit ein neues Instrument im Branding-Mix. Bereits wurden rund 5 Millionen Kopien der Spiele produziert. Solange der Vorrat reicht, sollen diese in Filialen in den USA, Kanada und im grenznahen Mexiko abgesetzt werden. Burger King plante eigentlich schon im Frühling ein entsprechendes Projekt, das dann aufgrund der Empfehlung eines Marktforschungsunternehmens wieder auf Eis gelegt wurde. Erst als Erzfeind McDonalds eine Promotionsaktion mit Figuren aus bekannten Computerspielen ankündigte, gab es auch für die Burger King Verantwortlichen kein Halten mehr. Im Zuge der Imagekorrektur von McDonalds in Richtung „Fitness und Gesundheit“ promotet der weltgrösste Hamburgerbrater seine „happy meals“ seit September 06 mit Helden wie „Super Mario“ oder „Donkey Kong“, alles altbekannte Grössen aus den Computerspielen von Nintendo.
Co-Branding mit Xbox von Microsoft
In der Partnerschaft von Burger King und Xbox treffen sich zwei Marken mit einigen Gemeinsamkeiten. Beide sind in ihrem Markt die Herausforderer und haben nach Aussagen der Verantwortlichen sehr ähnliche Kernzielgruppen. Auch ihre so genannten „heavy user“ seien zu einem grossen Teil die Selben. Den übergewichtigen, männlichen Teenager, der seine Game-sessions höchstens mal für einen schnellen Cheesburger unterbricht, kann man sich wahrhaftig sehr gut vorstellen.